Weitere Themen
Grundsteuer:
Nach großen Diskussionen im Vorfeld ( Einwohnerversammlung, Grundsteuer) hat es in der Januarsitzung eine Einigung zur Festlegung der Grundsteuer (vgl. Sitzungsvorlage hier) gegeben. Einstimmig wurde einer dritten Variante, die die Fraktion der CDU in der Sitzung vorgeschlagen hatte, zugestimmt: 110 Euro. Zur Wahl standen 115 und 107 Euro. Die Fraktionsvorsitzende der FWV, Susanne Porstner, betonte abschießend, dass es Gewinner und Verlierer geben werde.
Tourismus:
Frau Schneider vom Tourismusbüro stellte die Zahlen vor( vgl. hier):
[. . . ] „Die Sommermonate Juni und Juli waren von außergewöhnlichen Wetterereignissen geprägt. Durch das Hochwasser in Süddeutschland stieg der Bodenseepegel Anfang Juni auf über fünf Meter an. Auch wenn Langenargen von direkten Überschwemmungen verschont blieb, beeinträchtigte die Berichterstattung über die Situation in der Region das Buchungsverhalten erheblich. Hinzu kam anschließend die mediale Aufmerksamkeit rund um eine „Schnakenplage“ am Bodensee, die die Region weiter belastete. Besonders Kurzurlauber und Spontanreisende blieben aus, was zu einem Rückgang von insgesamt 12.000 Übernachtungen in nur zwei Monaten führte. [. . . ]“ (Alle Zahlen hier)
GR Wocher ( CDU) unterstrich die Sichtweise, dass die schlechte Berichterstattung zum Hochwasser Ursache für den Buchungsrückgang gewesen seien. Besonders die „sogenannte Presse“ aus Stuttgart sei für den Buchungsrückgang verantwortlich. (Meldungen aus der Zeit im Frühjahr: hier, hier, swr hier)
GRätin Jocham (OGL) fragte, ob in LA nicht vielleicht die Gästestruktur überaltert sei und die Gäste allmählich wegsterben würden. GRat Wittman (FWV) widersprach dem. Man habe große Familien, die generationenübergreifend im Hotel Engel buchen würden.
Ergänzendes:
Als passionierte Schwimmerin erinnere ich mich, dass das Schwimmen im See leider bis ca. Ende Juni nicht erlaubt war. Das ist für Urlauber tatsächlich ärgerlich, freut man sich doch gerade auf das Schwimmen im natürlichen Gewässer. Chlorwasser hat man schließlich zuhause.
Dass Hochwasserereignisse aufgrund des Klimawandels zunehmen werden, dürfte inzwischen bekannt sein, es sei denn man leugnet den Klimawandel. Vorhersehbar sind diese Ereignisse kaum. Deshalb ist der Naturschutz ebenso wichtig wie der Hochwasserschutz. Nicht irgendwo, sondern direkt vor unserer Haustür. Dazu gehört eben auch nicht jede Fläche zu versiegeln. Versucht man weiterhin wider besseres Wissen geschützte Wiesen wo auch immer zu bebauen, verliert man Flächen, die wie Schwämme das Wasser auffangen können. (vgl. hier)

Weitere Themen und Abstimmungen zur Sitzung finden Sie im Bürgerinformationssystem der Gemeinde hier oder demnächst im Amtsblatt. Auf AGORA-LA hier.
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