Gemeindetag fordert mehr Geld
Die Sonne lacht seit Wochen vom Himmel, aber: „Für den baden-württembergischen Gemeindetag ist entscheidend, ‚dass Hitze insbesondere für vulnerable Menschen ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko darstellt.‘ Die Kommunen müssten sich deshalb um Hitzeschutz vor Ort kümmern, beispielsweise um Trinkwasserangebote und um Verschattung öffentlicher Räume. Dafür bräuchten die Städte und Gemeinden laut Gemeindetag allerdings auch das Geld: ‚Gerade in der aktuellen kommunalen Finanzkrise darf zusätzlicher Hitzeschutz nicht zu einer weiteren ungedeckten Aufgabe werden. ‚ „
Bis zum 28. Juni 2026 sind in Baden-Württemberg 790 Menschen hitzebedingt gestorben. In ganz Deutschland waren es laut RKI 5.120 Hitzetote. Bezogen auf die Bevölkerung berechnet das RKI – ähnlich wie in der Coronapandemie – eine Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Bis Ende Juni lag sie in Baden-Württemberg bei 7. Nur 3 Bundesländer hatten höhere Inzidenzen: das Saarland mit 15,5, Rheinland-Pfalz mit 13,6 und Hessen mit 9,6. HIER
Was ist die Lösung? Ganz einfach: Entsiegelung von Flächen und mehr Grün hier. Aktuell heißt das für Langenargen: Wenn man solch eine große Fläche wie die über der Tiefgarage versiegelt, sollte man die zügige Bepflanzung mit Bäumen zur Verschattung ( vgl. hier, hier) vornehmen. Leider wurden luftdurchlässige Rasengittersteine seinerzeit mehrheitlich abgelehnt. Versiegelung von Flächen ist sowohl bei Starkregen als auch bei Hitze ein Problem. . .

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