SWR: Missverständnis


beim Bericht über Bürgermeisterwahl LA

Es ist kompliziert. Es geht um den Beitrag in SWR-aktuell von letztem Montag zur Wahl in LA.

AGORA hat soeben eine Mail aus Stuttgart von der Unternehmenssprecherin des SWR, Hannah Basten, mit der Klarstellung des Senders bekommen. Der Text deckt sich mit der Mitteilung auf der Homepage des SWR Friedrichshafen, den AGORA hier verlinkt.

Nach mehreren Telefonaten am heutigen Nachmittag mit dem SWR Stuttgart und dem SWR-Studio Friedrichshafen zeichnet sich ab, dass es wohl ein großes Missverständnis zwischen dem Rathaus und dem SWR gegeben hat. Der Beitrag wurde aus der Mediathek genommen. Es soll einen neuen Beitrag über die Wahl in LA mit beiden Kandidaten geben.

Wichtig war es für Basten in dem Telefonat zu betonen, dass der Sender Wert darauf legt, mit der Mitteilung auf seiner Homepage, den Vorgang um die Missverständnisse auf beiden Seiten für die Öffentlichkeit transparent zu machen.

Die Schwäbische Zeitung berichtet hier.

Einschätzung :

Ja, diese Betonung eines öffentlich-rechtlichen Senders auf Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit ist unglaublich wichtig und kann gerade in diesen Zeiten nicht oft genug wiederholt werden. Dazu gehören auch solche Stellungnahmen.

Und noch etwas: In den sogenannten sozialen Netzwerken wie hier in LA auf der Facebookseite „Langenargen-Die Gruppe“ begeben sich über 800 User unter eine Administration, die offensichtlich zu Aggressionen durch Löschungen von Beiträgen, deren Kriterien nicht zu klären scheinen, führen.

Dass sich in dieser Gruppe auch der amtierende Bürgermeister und Kandidat tummelt, ist nicht zu verstehen. Aber 800 User sind in Wahlkampfzeiten verführerisch. Warum er die Botschaft zu dem verpassten Interview nicht auf seiner eigenen Facebookseite postet, versteht man nicht. Die Aufklärung der Missverständnisse in seinem Haus hätte er als Chef auch selbst kommunizieren können. Dazu hat AGORA noch eine Presseanfrage an ihn laufen.

Der Umgang mit sozialen Netzwerken muss wohl überlegt sein. Sie sind Fluch und Segen zugleich und leider im Wahlkampf zu Corona-Zeiten wohl unverzichtbar. Wenn es jedoch in diesen Gruppen zu ungemütlich wird – einen Exit gibt es immer!

Die Schwäbische Zeitung berichtet hier und hier.

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