Auf dem Abstellgleis


Verbindungslücken in drei Orten?

PRESSEMITTEILUNG vom 25.05.2021

Bürgermeister Arman Aigner, Daniel Enzensperger und Ole Münder fordern Überarbeitung des geplanten Zugfahrplans ab Dezember

Die Bürgermeister der Gemeinden Eriskirch, Kressbronn a. B. und Langenargen setzen sich für eine Überarbeitung des geplanten Zugfahrplans ab Dezember 2021 ein. Gefordert wird die Einhaltung eines Stundentakts zur Anbindung der drei Gemeinden an den Bahnverkehr.

Derzeit befindet sich der Fahrplan für die Bahn ab Dezember 2021 in der Planung. Die Bürgermeister der Gemeinden Eriskirch, Kressbronn a. B. und Langenargen haben diesen näher auf den Prüfstand gestellt. Die Betrachtung stand dabei unter dem von der Landesregierung und auch allen anderen Verantwortungsträgern stets formulierten Ziel, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu stärken und weiter auszubauen. Dies war ein Ziel der Elektrifizierung der Südbahn, steht ganz im Zeichen des Klimaschutzes, ist wichtig für den großen Schulstandort in Kressbronn a. B. und ist eine zentrale Säule der neuen Echt Bodensee Card (EBC). „Erklärtes Ziel sollte es daher sein, dass die Bahn in unseren drei Gemeinden von 5 Uhr bis 0.00 Uhr im Stundentakt hält“, so Bürgermeister Daniel Enzensperger. Natürlich sei ein Halbstundentakt das Optimum, aber es wäre durchaus klar, dass dies wirtschaftlich derzeit schwierig und wohl auch das Personenbeförderungsaufkommen dafür nicht ausreichend wäre. Der Stundentakt könne und müsse dagegen durchgehend umgesetzt werden.

„Grundsätzlich begrüßen wir den neuen Fahrplan und bedanken uns auch für die damit einhergehenden Verbesserungen. Diese wollen wir in keinster Weise in Abrede stellen und sind dafür auch sehr dankbar. Nach Durchsicht des geplanten Fahrplans ergeben sich zum für uns erstrebenswerten Stundentakt allerdings Lücken“, so Bürgermeister Ole Münder.

„Vor allem in Eriskirch und Langenargen gibt es noch weiteren Bedarf. In Kressbronn a. B. macht sich lediglich in Fahrtrichtung Friedrichshafen zwischen 22 und 0 Uhr eine größere Lücke auf, die noch geschlossen werden müsste“, erläutert Bürgermeister Arman Aigner.

Die Bürgermeister wendeten sich nun an Landrat Lothar Wölfle mit der Bitte, sich für eine Überarbeitung des geplanten Fahrplans einzusetzen, der einen Stundentakt in den drei Gemeinden durchgehend von 5 bis 0 Uhr einhält. Aus Sicht der Bürgermeister wäre man davon gar nicht weit entfernt. Politisch wäre es eine sehr große Errungenschaft für die drei Gemeinden und den Landkreis. Landrat Lothar Wölfle sagte seine Unterstützung zu.

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