Testen, testen, testen


Eine Woche Schule in LA

Bisher hatte AGORA-LA den Blick auf die Kitas als Teil der kommunalen Einrichtungen. Wie es an der Franz-Anton-Maulbertsch-Schule (FAMS) läuft, die sich ebenfalls in der Trägerschaft der Gemeinde befindet, hat AGORA-LA zum Ende der ersten Schulwoche versucht in Erfahrung zu bringen. Ähnlich wie in den Kitas hat sich die Gemeinde auf das Testen fokussiert. Diese über die vom Land vorgegebene Regelung hinausgehende Vorgehensweise ist in einem Brief von Bürgermeister Ole Münder an die Schulleitung, der AGORA-LA vorliegt, beschrieben. In Absprache mit dem Rathaus wird er hier veröffentlicht.

Wie die Elternschaft der FAMS die Maßnahmen beurteilt, wollte AGORA-LA von der Elternbeiratsvorsitzenden, Sybille Wilhelm, wissen. Hier kommt ihre Antwort:

Sehr geehrte Frau Krieg,

vielen Dank für Ihre Anfrage. 

An der FAMS werden umfangreiche Hygienemaßnahme im Rahmen der Vorgaben des Kultusministeriums durchgeführt. Dazu gehören u.a. Handdesinfektion, regelmäßiges Lüften, Unterricht nur im Klassenverbund bzw. in der Klassenstufe. Darüber hinaus werden die Kinder mehrmals die Woche, entsprechend der geltenden Corona-Verordnung getestet, bzw. testen sich selber und die Klassenräume sind mit CO2-Ampeln ausgestattet. Für die Kinder gehört all dies zum Schulalltag und sie kommen gut damit klar. Bei der letzten Elternbeiratssitzung bzw. Schulkonferenz war die Rückmeldung der Eltern insgesamt sehr positiv. 
Luftfilteranlagen gibt es derzeit keine an der Schule.
 

Ich hoffe ich konnte Ihnen damit weiterhelfen.

Viele Grüße und schönes Wochenende

Sybille Wilhhelm

Und last not least: Der Elternbrief der Schulleitung

Einordnung:

Ja, es ist für alle Beteiligten aufwändig und eigentlich hat man auf das Thema keine Lust mehr.

Auch wenn es für Eltern, Kinder und Lehrerschaft nervig sein mag, das Testen ist die sicherste Methode, die Kinder zu schützen. Dass die Gemeinde LA über die vorgeschriebene Testfrequenz an Schulen hinausgeht, ist löblich. Jetzt heißt es für die Eltern dieses freiwillige Angebot auch wahrzunehmen und die Tests auch wirklich sorgfältig anzuwenden. An der Nonnenbachschule in Kressbronn wird beispielsweise in der Schule durch Personal von außen getestet.

Hier geht es zum Wochenbericht des RKI vom 16.09.2021.

Fazit für die Eltern: Sie sollten sich impfen lassen.

Aktualisierung 17.09.2021, 18.04 Uhr

Und gleich noch ein Nachschlag passend zum Thema Schule: „Der Lehrkräftemangel ist das größte Problem des Bildungssystems in Deutschland“ (OECD-Bericht“Bildung auf einen Blick“)

.

Passend zu dieser Mangelverwaltung kommt heute aus dem Kultusministerium BW der Aufruf an externe Lehrkräfte sich beim Lernen mit Rückenwind zu beteiligen. Dieser Mangel war bereits vor Corona bekannt. Jetzt versucht man wieder mit der Zielgruppe: Studierende, Pensionäre, ausgebildete Lehrkräfte und Personen mit pädagogischer Vorbildung die Löcher zu stopfen. Mit befristeten Verträgen und einem Stundenlohn zwischen 16 und 18 Euro. Das ist für Lehramtsstudierende kaum machbar.

Und welche(r) PensionärIn setzt sich denn jetzt wohl dem Risiko einer Corona-Infektion aus? Man kann sich nur wundern.

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