Eindrücke aus dem OFF


Agora-LA liest die Schwäbische Zeitung

Eigentlich schreibt man ja nicht über eine Sitzung, an der man nicht teilgenommen hat. Aber AGORA-LA ist in diesem Fall einfache Zeitungsleserin mit einem Abo der Schwäbischen Zeitung hier und wundert sich über den Beitrag zum Thema Feuerwehrhaus.

Es erscheint in Anbetracht der verfahrenden Situation sinnvoll, dass der Gemeinderat Rahmendaten für eine „Planung ermitteln soll, die ohne rechtliche, technische oder sonstige Inanspruchnahme der unter dem Feuerwehrhaus befindlichen Tiefgarage die Realisierung eines neuen Feuerwehrhauses ermöglicht.“ ( s. Sitzungsvorlage )Das dürfte einige Zeit in Anspruch nehmen. Daher wundert es schon, dass eine konkrete Jahreszahl für den Beginn des Baus formuliert wurde. Andere LeserInnen wundern sich auch. Nicht nur die. Auch TeilnehmerInnen der Sitzung wunderten sich und haben sich bei AGORA-LA gemeldet, weil diese Zeitvorgabe 2023 so wohl in der Sitzung nicht genannt wurde.

Nachdem in den letzten Jahren unter anderer Führung im Rathaus die Details zum Neubau Feuerwehrhaus vermutlich schlecht öffentlich, aber auch nicht öffentlich kommuniziert wurden, ist jetzt Holland in Not.

Die Umsetzung des Beschlusses, neue Rahmendaten für eine Planung ohne die Tiefgarage zu ermitteln, ist nicht über Nacht umzusetzen. Die Planung muss jetzt sitzen, ohne Wenn und Aber. Hier geht es nicht nur um Geld, sondern um mögliche juristische Hindernisse, die immer wieder während der Bauphase auftreten könnten. Ein möglicher Baustopp wäre nach diesem Hindernislauf für alle  Beteigten katastrophal. Sollte sich nach Prüfung aller Eventualitäten herausstellen, dass die Planung an dieser Stelle nicht realisiert werden kann, muss ein Plan B heute schon mit Weitsicht erarbeitet werden. Was CDU-Gemeinderat Bücheler mit der in dem Artikel zitierten Deadline, die man dem Rat setzen solle, gemeint hat, erschließt sich der außenstehenden Leserin nicht. Sich selbst als  Gremium unter Druck setzen, oder? Aber möglicherweise hat der Autor des Zeitungsartikels diese Aussage ja missverstanden. Oder sie ist so nicht gefallen.

Schön, dass in der Sitzung endlich klare Vorgaben über Aufzeichnungen von Sitzungen gemacht wurden: Der Verlauf der Sitzungen darf durch die Pressevertretung in Zukunft aufgezeichnet werden. Das wurde AGORA-LA dankenswerterweise von TeilnehmerInnen mitgeteilt. So lässt sich der Wortlaut des Gesagten sicher ohne Probleme zusätzlich zum Protokoll kontrollieren. Ein durch das Gremium autorisiertes Protokoll hat allerdings dabei mehr Gewicht.

Das war die Perspektive einer Leserin mit Abo der Schwäbischen Zeitung.

Wer tiefer in das Thema einsteigen will :AGORA-LA hatte in der Vergangenheit immer wieder berichtet. HIER und hier.

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