Katastrophen- und Bevölkerungsschutz


Neustart

Der aktuellen Newsletter von KOMMUNAL befasst sich mit dem Thema Bevölkerungsschutz: „ In Bunkern wird in Deutschland längst gefeiert und gewohnt. Manche der Bauwerke sind Museum geworden. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat die Debatte nach Schutzräumen und funktionierenden Sirenen als Warnquelle jedoch neu entfacht. Die Kommunen fordern einen besseren Bevölkerungsschutz. Das Bundesinnenministerium hat mittlerweile den Rückbau von öffentlichen Schutzräumen gestoppt [. . . ]“Hier

Wer hätte das gedacht! Aber wer meint, er könne vielleicht bei den Schweizern beispielsweise bei St.Margarethen gleich bei uns um die Ecke Schutz finden, ist auch schief gewickelt. Dort scheinen die Bunker eher dem heimischen Käse zu ähneln.Die Schwäbische Zeitung schreibt heute hier, dass tausende Bunker die Schweiz durchziehen.

„[. . . ] Die Festung entstand zwischen 1939 und 1941. Angesichts des großdeutschen Nachbarn flossen Fränkli wie ein Wasserfall. Aber nicht nur der Hügel bei St. Margrethen wurde so ausgehöhlt, dass 200 Soldaten unterirdisch überleben und kämpfen konnten.Die Schweiz entschied sich seinerzeit, möglichst viele Bunker und Festungen anzulegen. Es sollte aus betonierten Scharten oder Panzerkuppeln heraus geschossen werden.Rund 8000 solcher Anlagen wurden gebaut: kleine wie große. Manche konnten mit mehr als 400 Mann besetzt werden. Besonders stark befestigt: die Berge beim Gotthard-Pass, das mythische „Reduit“. Es war als nationaler Rückzugsbereich und letzter Rettungsort der Schweizer Bankschätze gedacht

[. . . ]“

Na ja, notfalls haben wir ja noch die Bunker von Bierkeller, wenn Naturella noch Platz lässt. Man möchte es sich wirklich nicht vorstellen!

Aber irgendwie schaffen wir im Moment nicht so viel. Schauen Sie mal hier: „Deutschland verpasst wohl Termin für Einführung von SMS-Warnsystem: „Deutschland wird die EU-Frist zur Einführung des Katastrophenschutz-Warnsystems Cell Broadcast laut einem Medienbericht nicht einhalten. Dies berichtete am Mittwoch das Nachrichtenportal „The Pioneer“ unter Berufung auf das Bundesinnenministerium. Demnach sollten eigentlich alle EU-Mitgliedstaaten bis zum 21. Juni das automatisierte SMS-Warnsystem einführen, nachdem 2018 eine entsprechende EU-Richtlinie verabschiedet worden war. Das Innenministerium habe eine Einführung jedoch frühestens für Ende des Jahres angekündigt.

Dann auch noch das Schweigen des Kanzlers zu den schweren Waffen auf einer ominösen Liste vom Februar. Die englischsprachige Presse schreibt nicht mehr von der „German Angst“, sondern der „German guilt“ (Schuld). Wenn’s um Schuld geht sind wir Deutschen wegen unserer Vergangenheit zu Recht alarmiert. Die Vergangenheit zeigt jedoch auch, dass die Bundeswehr kaputt gespart wurde. Hier. ( Für Interessierte zur Frage der Freundlichkeit gegenüber Russland auf der russischen Exilseite Meduza.io hier : Für die Deutsche Übersetzung in der Browserzeile auf Übersetzung klicken!)

Eines ist festzustellen: Ich will in keinen Bunker. Weder bei uns noch sonst wo.Da bekomme ich Angst. Richtige German Angst. Und überhaupt: Für wen sollte ich dann noch schreiben?

Spenden gerne auf das Konto: Elke Krieg DE807601 0085 0975 1838 52 Postbank, AGORA-LA

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