Rote Masken


statt roter Fahnen zum 1. Mai

Der Tag der Arbeit in CORONA-Zeiten verläuft heute so ganz anders als sonst, da das Demonstrationsrecht im Moment eingeschränkt ist. Dabei ist gerade in diesen Zeiten das Thema Arbeitsschutz so wichtig! AGORA hat daher einige ausgewählte Links zusammen- gestellt, die die Leser*innen auf Missstände gerade auch in prekären Beschäftigungsverhältnissen aufmerksam machen sollen. Die taz und ntv berichten über einen Schlachthof in Baden-Württemberg, der inzwischen 300 Corona-Infizierte zu beklagen hat. Auch die Zahl der Infizierten auf dem Spargelhof in Bad Krozingen hat sich inzwischen auf 16 erhöht. Der BR berichtet über beklagenswerte Arbeitsbedingungen auf einem Spargelhof in Schwaben, AGORA hier und über ein positives Beispiel hier.

Auf Kontext gibt es einen Beitrag zur Internationalen.

Leider ruft seit vier Wochen eine Mischung aus Rechten, Linken, Impfgegnern und anderen schwereinschätzbaren Teilnehmern zu sogenannten Hygiene- Demos in Berlin auf. Hintergründe dazu liefert CORRECTIV dazu hier.

Von prekären Arbeitsbedingungen ist hier nicht die Rede, aber von prekären Lebensbedingungen ohne Hygienemaßnahmen berichtet heute ProAsyl in einem Newsletter aus den Lagern in Griechenland. Auch diese Menschen dürfen nicht vergessen werden.

Unsere ausländischen Mitbürger*innen hier vor Ort in den Unterkünften würden sich ebenfalls über ein wenig mehr Zuwendung freuen. Gerade die Kinder sind vom sozialen Leben abgeschnitten. Die Sozialarbeiter*innen und die besuchenden Lehrer*innen dürfen die Unterkünfte nicht mehr betreten. Man kann man mit ihnen jedoch auch im Garten oder an der Türschwelle sprechen.

AGORA wünscht trotzdem einen schönen Feiertag und das ist nicht zynisch gemeint! Und . . . AGORA vermisst heute ganz besonders die Musikveranstaltung zum 1. Mai im ADLER in Oberdorf!!!

Aktualisierung:

Es gibt noch eine anders farbige Gruppe, die heute nur im Netz demonstrieren kann : FFF Bodensee. Von den Fridays for Future gibt es ein Podcast jeden Freitag eine neue Folge! Dort geht es um lokale Klimapolitik.