Bauvorhaben „Rosenstock“vertagt


Salamitaktik im AUT

Da wohl im Laufe des heutigen Tages eine neue Planungsversion des Bauvorhabens mit einer weiteren Reduzierung des Baukörpers im Rathaus eintraf und diese Planung lediglich als Tischvorlage ( leider wieder nicht für AGORA) den Mitgliedern des AUT vorgelegt werden konnte, hat man die Entscheidung dazu mehrheitlich vertagt.

Inzwischen hat AGORA soeben die Tischvorlage zu der gestrigen Sitzung von der Verwaltung bekommen. Um die einzelnen drei Scheibchen der Salami anhand der Quadratmeterzahl mal zu beschreiben: 1. Version: 288,11qm, 2. Version: 259,60qm , 3. Version: 253,05qm. Das Treppenhaus soll in der letzten Version um 0,75m verkürzt und die Gebäudebreite von Haus A um weitere 36,5cm reduziert werden.

Ob diese Schneidetechnik System hat?

Aktulalisierung, 25.03.2021, 18.47 Uhr

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Unter dem Punkt „Verschiedenes“ sprach Gemeinderätin Falch von der Offenen Grünen Liste (OGL) die Fassade vom Hotel Seevital an, die in den letzten Tagen mit Holzlatten belegt worden sei. Sie fragte, ob diese Veränderung in diesem Bereich des alten Stadtkerns nicht genehmigungspflichtig sei und ob es eine Abstimmung mit dem Bauamt mit Blick auf den Bebauungsplan gegeben habe.

Christoph Metzler als Leiter des Baurechtsamtes erwiderte, dass die Veränderung hinsichtlich Denkmalschutz untergeordnet sei, weil nur das Erdgeschoss betroffen sei. Im Verlauf der Diskussion über das Seevital sprach Gemeinderat Schmid( SPD) die immer wieder von der Bevölkerung monierte Terrassensituation („schwarzer Kasten“) mit den dunklen Rollos an. Er möge doch bitte dafür sorgen, dass diese Rollos geöffnet werden. Metzler bezeichnete die Forderung als „anmaßend“ in diesen Zeiten der Pandemie, in denen die Hotels nicht öffnen dürften. Gemeinderätin Falch verwies darauf, dass die Rollos immer geschlossen seien und es habe nichts mit der Pandemie zu tun, man könne doch die Rollos öffnen. Gemeinderat Schmid bat um ein Miteinander mit dem Hotelier und der Bevölkerung, die sich immer wieder zu dem Thema an die Gemeinderäte wendeten. Metzler verwies auf ein zu erwartendes Gespräch zwischen ihm und dem Hotelier Bosch.

Einordnung zu AGORAS Dauerthema:

Es wäre wünschenswert, wenn es mehr als ein Vier-Augengespräch zwischen Christoph Metzler und dem Hotelier Bosch gäbe. Der Standort des „schwarzen Kasten“betrifft LA ganz direkt: Ein Blick aus dem Büro des Bürgermeisters dürfte dessen Augen jedenTag auf diese Scheußlichkeit lenken. Die Sache braucht mehr Gesprächsteilnehmer.

Der Begriff „anmaßend“ im Zusammenhang mit den Bedenken der GemeiderätInnen, den der Fachbereichsleiter Bauverwaltung gesternmehrmals wertend anwandte, verwundert schon. Steht ihm das als Mitglied der Verwaltung gegenüber der Politik überhaupt zu?

Aus Sicht der Bevölkerung würde das Etikett „maßlos“ wohl eher passen.

Beitrag von AGORA aus der Vergangenheit hier

Aktualisierung, 25.03.2021,10.48 Uhr

  1. Ich bin sprachlos! Eine Verkleinerung der Wohnfläche um 2,5 Prozent. So etwas vorzulegen, ist meiner Ansicht nach eine erneute Unverschämtheit. Für uns Angrenzer bedeutet dies, nun zum dritten Mal unsere Einwendungen gegen den Wohnblock-Bau zu erheben – jedes Mal ein Aufwand von ca. einem Arbeitstag, von der emotionalen Belastung mal ganz zu schweigen. Eigentlich wollen wir hier alle nur ruhig und friedlich zusammen leben. Danke, Frau Krieg, dass Sie über dieses Bauvorhaben berichten!

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