Mehr als zwei Ohren auf der Pressebank


Ergänzungen 

Das Feuerwehrhaus im Gemeinderat. Eine scheinbar nicht enden wollende Geschichte. So kam es vermutlich den Zuhörenden nicht nur auf der Pressebank vor. Hier kann man mit AGORA-LA nochmals in die Vergangenheit blicken.

Die schwäbische Zeitung hat gestern aus dem Gemeinderat hier berichtet und Äußerungen aus dem Gremium, die die Zeitverzögerung kritisierten, zitiert. Seitens des Bürgermeisters fiel hierzu der wichtige Satz, der in dem Bericht nicht auftaucht. Bürgermeister Münder sagte: „[. . . ] das ( gemeint ist der Zeitverlust, Anmerkung Agora-LA) bedaure ich an dieser Stelle auch, aber was ich als viel schmerzlicher empfinde, ist die Tatsache, dass die Planungen 2012 in Gang gesetzt wurden und dass wir jetzt erst an dieser Stelle sind, an der wir jetzt sind […].“ 

Warum ist dieses Zitat so wichtig? Weil genau das mal offen gesagt werden musste: Die unendliche Geschichte des Feuerwehrhauses wurde von vielen Menschen in Verantwortung seit 10 Jahren begleitet. Auch von den Hauptbetroffenen der Feuerwehr, die immer wieder darauf pochen mit einbezogen zu werden. Eingebunden sind sie offensichtlich jetzt auch immer, aber waren es bereits schon in der Vergangenheit.

Vieles scheint trotzdem im Dunkeln geblieben zu sein. Zuvorderst stand wohl die mangelhafte Kommunikation nach allen Seiten. Man kann nur hoffen, dass man jetzt, von allen rechtlichen Bedenken befreit, den Prozess erfolgreich zu Ende bringen wird.

Was man nämlich im Ort auch hört: Jetzt erntet der Neue die Lorbeeren seines Vorgängers. Es scheint eher ein Lorbeerkranz mit welken Blättern, wenn man die Chronologie des Prozesses dieses Projektes mit seinen Kosten genau betrachtet. Mit welken Blättern ist nur schwer ein Kranz zu binden. Das Feigenblatt der Vergangenheit, das den Blick auf die Hintergründe der Planung kaschierte, ist langsam zu Boden geschwebt.

Manchmal hören mehr als zwei Ohren andere Frequenzen. Und das auch ist gut so. Das macht die Vielfalt der kommunalen Berichterstattung aus. Schauen Sie mal nach Übersee. Dort haben es die Konstanzer tatsächlich geschafft, ein lokaljournalistisches Zeichen zu setzen. Seit gestern ist klar:KARLA wird kommen.

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